Herzlich willkommen auf meinem persönlichen Blog und schön, dass du hier bist!

Hier findest du beherzte ehrliche Gedanken und spontane Wort- und Klangexperimente. Entstanden aus meinem Enthusiasmus für neue Wege und wohlwollende, wertschätzende, authentische Begegnungen. In der Begegnung mit anderen genauso wie mit uns selbst.

Du teilst meine Haltung und bist überzeugt, dass zwischen Gleichgesinnten bereichernde, inspirierende, authentische Begegnungen entstehen können? Du praktizierst selbst ein bedingungslos wertschätzendes Mindset und bist der Überzeugung, dass wir uns auf diese Weise gegenseitig wertschätzend weiterbringen und die Welt in unseren Leben ein bisschen schöner machen können? Dann freue ich mich, wenn Du Lust hast mit mir Kontakt aufzunehmen.



Vor welchem Hintergrund dieser Blog entsteht:

Ich bin Sarah Diana Stark, im mittleren Lebensalter, von Beruf klinische Psychologin, kognitive Neurowissenschaftlerin und approbierte psychologische Psychotherapeutin. Die Tätigkeit in meiner Psychotherapiepraxis ist durch eine besondere Asymmetrie gekennzeichnet: Ich verbringe meinen beruflichen Alltag damit, anderen Menschen Raum zu geben, mit ihnen zu resonieren, mich in sie hineinzuversetzen, für sie empathisch zu sein, ihre Gefühle und Belastungen zu halten und Entwicklung zu ermöglichen. Wöchentliche Begegnungen mit 15-25 Menschen derartiger Intensität finden nicht in einem „Parallelleben“ statt sondern berühren uns immer auch persönlich. TherapeutInnen machen ihre Arbeit auch nicht „einfach gern“ und Ressourcen wie Empathie sind weder von Natur aus gegeben noch unerschöpflich. Wir haben es mit einer verdichteten emotionalen Last und Verantwortung zu tun, der einerseits im Rahmen strenger berufsrechtlicher Vorgaben wie bspw. Kontaktverbot, Abstinenz-, und Schweigepflicht begegnet werden muss. Dazu gehört auch, dass eigene Belange, Meinungen, Gefühle und Bedürfnisse im verhaltenstherapeutischen Geschehen bis auf spezielle Interventionen nicht wirken sollen. Andererseits müssen trotz dieser Verdichtung die Begegnungen stets achtsam, echt, zugewandt, bedingungslos wertschätzend, empathisch, spontan, flexibel, geduldig, präsent, reflektiert und zielorientiert sein. Wie schafft man das? Wie füllt man diese Ressourcen auf, um so viel geben zu können? Indem man sich sehr klar über eigene Werte ist und mit diesen im Einklang lebt, sich selbst ausreichend Platz gibt, für gründliche Selbstfürsorge, fortlaufende Selbstreflexion, Selbsterfahrung und Arbeit mit den eigenen Themen. Am liebsten im Austausch mit inspirierenden gleichgesinnten und geistesverwandten Menschen.

Daher befasst sich dieser Blog zwar auch mit psychologischen Themen, aber nicht für beraterische oder therapeutische Zwecke sondern für mich als Privatmensch, um all das auszudrücken, was mir im beruflichen Alltag in der Rolle als Therapeutin verwehrt ist. Und das mit derselben wohlwollenden Wertschätzung zu versuchen, die ich meinen PatientInnen und KlientInnen gegenüber bringe. Mit dem fernen Wunsch, gleichgesinnte Menschen zu treffen, denen diese Art von Authentizität und Wertschätzung für sich selbst und andere auch am Herzen liegt.

Was mich als Person ausmacht und was es auf diesem Blog gibt:

Ich liebe Musik, Natur, Ästhetik, Handwerk, Menschen, Beziehungen, Integrität, Ambition und Begeisterungsfähigkeit, Freiheit, Sinnlichkeit und die vielen Facetten des Lebens, welche ich Dank meiner intensiven Wahrnehmung und tiefen Verarbeitung sehr bewusst erleben darf. Als Synästhetikerin darf ich z. B. auch Musik sinnesübergreifend intensiv erleben. Ich bin leidenschaftlich Mutter und Lebensgefährtin. Ich sinniere und beobachte gerne, packe gerne an, gestalte und setze gerne Ideen in die Realität um. Ich verfasse Texte und habe ein Buch herausgegeben. Daher findet sich auf diesem Blog nicht nur persönlicher Psych-Stuff sondern auch Handwerkliches und Greifbares. Als Selfmade-Frau, durch eigene Schicksalsschläge immer wieder selbst mit fehlender Unterstützung und Anders-Sein konfrontiert, habe ich mein Leben ohne soziale oder finanzielle Ressourcen aufgebaut. Heutzutage ist mir mein Mann Geistesverwandter, Verbündeter, Teampartner, kreatives Gegenüber und Sparringspartner.

Was es mit der Musik auf sich hat:

Als Teenager habe ich sehr ambitioniert eine musikalische Laufbahn verfolgt, die mir die Begegnung mit tollen MusikerInnen und musikalischen Orten sowie eine fundierte musikalische Ausbildung ermöglicht hat. Mein Traum, mein Leben der Musik und Kunst zu widmen, hat mich bis heute nicht losgelassen. Da ich von CMT, einer seltenen degenerativen Erkrankung der peripheren Nerven betroffen bin, ist es mir nicht möglich, meine musikalische Laufbahn in der Art und Weise weiterzuverfolgen wie ich sie als Teenager verfolgt habe. Stattdessen befinde ich mich am Beginn einer Reise, der Musik auf andere Weise jenen gebührenden Platz zu schenken. Seit mehreren Jahren bin ich zusammen mit meinem Mann dabei, aus eigener Kraft ein gemeinnütziges Musikprojekt auf einem schönen Fleckchen Grün zu errichten: Die Klangdomäne, zu der künftig auch ein Verein gehören wird. Ein Ort bedingungslos wertschätzender musikalischer Begegnungen. Ein Safe Space für Musik und Innovation.

An einem meiner persönlichen Kraftorte. Ein Ort zum Auftanken. Denn um zu erschaffen und Projekte aus ganz eigener Kraft zu stemmen benötigt man viel Ausdauer, Mut und Selbstvertrauen.

Es ist der Ort mehrerer Wendepunkte in meinem Leben. Der Ort, an dem ich meine Liebe zur Musik besiegelt habe und an dem ich meinem heutigen Mann zum ersten Mal über den Weg gelaufen bin. Der Ort auch, an dem ich mich von meinem alten Namen und alten limitierenden Glaubenssätzen verabschiedet habe.

Dieser Blog ist nicht für beraterische oder therapeutische Zwecke sondern rein privater Natur.