Bachs Cembalowerke auf einem modernen Flügel zu spielen ist wie ich finde eine stimmige Sache, denn die perlig-prägnanten Töne eines modernen Klaviers als Nachfolger der Hammerklaviere im Unterschied zu den gezupften metallischen Tönen eines Cembalos zu Bachs Zeiten ermöglichen es uns, die präzise Klarheit dieser Musik sehr gut zur Geltung zu bringen.

Genau damit experimentiere ich beim Üben dieser Sarabande: die geistklärende Wirkung der perligen Töne auf dem modernen Flügel möglichst spürbar herauszuarbeiten. Wie sprudelndes, fließendes Wasser und perlend wie Wassertropfen.

Eine nette Randnotiz: von der historischen Aufführungspraxis abzuweichen und die Musik auf den "falschen" Instrumenten zu spielen stört hier offenbar weitaus weniger Menschen!

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